Die künstliche Intelligenz findet ein Zentrum

Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft erforschen und entwickeln in der Region Stuttgart-Tübingen intelligente Systeme

Über Uns

Cyber Valley bündelt die Forschungsaktivitäten von internationalen Key-Playern aus Wissenschaft und Industrie auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz. Gefördert durch das Land Baden-Württemberg werden die Cyber Valley-Partner neue Forschungsgruppen und Lehrstühle auf den Gebieten Maschinelles Lernen, Robotik und Computer Vision schaffen und in einem neuen Zentrum in der Region Stuttgart-Tübingen zusammenführen. Zudem werden in einer neuen und weltweit einzigartigen Graduiertenschule für Intelligente Systeme in den kommenden Jahren 100 Doktoranden ausgebildet.

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Mit einem neuen Modell der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft wird Cyber Valley ein befruchtendes Ökosystem für den Technologietransfer im Bereich der Künstlichen Intelligenz schaffen. Denn bei der Entwicklung intelligenter Systeme ist der Weg von der Grundlagenforschung bis zur Kommerzialisierung oft sehr kurz: Start-ups, die im Umfeld der Forschung entstehen, sind Motoren dieser Entwicklung. Cyber Valley bildet durch eine enge Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft die ideale Umgebung zur Förderung von Start-ups.

Cyber Valley

Das Cyber Valley – die künstliche Intelligenz findet ein Zentrum

Cv

Computer rechnen blitzschnell und speichern mehr Wissen, als jedes Gehirn aufnehmen kann. Doch wenn es darum geht eine Aufgabe zu lösen, für die sie nicht genau programmiert sind, stoßen sie schnell an ihre Grenzen. So kann sich sogar ein Käfer in unbekannter Umgebung besser orientieren als ein Roboter.

Doch Computer holen auf. Denn seit Maschinen lernen können und somit eine künstliche Intelligenz entwickelt haben, gibt es die ersten Systeme, die zuverlässig etwa Bilder oder Sprache analysieren und aus großen Datenmengen hilfreiche Erkenntnisse für Wissenschaft und Wirtschaft gewinnen.

Und intelligente Systeme werden in Zukunft in immer mehr Bereichen des Lebens wichtig: Sie könnten uns als autonome Fahrzeuge chauffieren, als Haushaltshilfe im Alltag zur Seite stehen, Rettungseinsätze übernehmen, die für Menschen zu gefährlich sind, oder als winzige Roboter im menschlichen Körper Krankheiten diagnostizieren und bekämpfen. Kein Wunder, dass sowohl die Grundlagenforschung als auch die Industrie weltweit daran arbeiten, die Intelligenz von Maschinen weiter zu beflügeln, und künstliche Intelligenz als eine Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts gilt.

Auch in Deutschland gibt es zahlreiche Standorte und Institutionen, an denen Grundlagen und Anwendungen intelligenter Systeme bereits mit internationaler Strahlkraft erforscht werden – vor allem in Baden-Württemberg. Einige dieser Aktivitäten werden durch das Cyber Valley nun im Raum Stuttgart-Tübingen gebündelt.

In diesem Forschungsverbund schließen sich, gefördert vom Land Baden-Württemberg, das Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme mit seinen beiden Standorten in Tübingen und Stuttgart, die Universität Tübingen und die Universität Stuttgart mit sechs Partnern aus der Industrie zusammen: der BMW Group, Facebook, der Daimler AG, der Porsche AG, der Robert Bosch GmbH und der ZF Friedrichshafen AG. Diese Kernpartner, allen voran das Land Baden-Württemberg, finanzieren das Cyber Valley in den kommenden fünf Jahren mit einem hohen zweistelligen Millionenbetrag.

Das Cluster soll die Forschung und Entwicklung intelligenter Systeme vorantreiben und international noch sichtbarer machen und so die besten Köpfe auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz nach Deutschland und in die Region locken. Außerdem soll der Forschungsverbund die Ausbildung von Nachwuchswissenschaftlern auf diesem Gebiet stärken. Darüber hinaus wollen die Partner durch das neue Modell der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ein Umfeld für erfolgreiche Unternehmensgründungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz schaffen.

Intelligente Systeme werden in der Zukunft praktisch überall eingesetzt, als Software-Systeme im Internet oder als cyber-physische Systeme in der realen Welt. Künstliche Intelligenz wird beim autonomen Fahren genauso Anwendung finden wie bei der Diagnose und Behandlung von Krankheiten oder bei der Übernahme von Rettungseinsätzen, die für den Menschen selbst zu gefährlich sind.

Agenda

Neue Forschungsgruppen, Stiftungslehrstühle und eine International Max Planck Research School

Die Erforschung und Entwicklung von Künstlicher Intelligenz steht im Zentrum von Cyber Valley. Intelligente Systeme sind in der Lage, den Kreislauf von Wahrnehmung, Verständnis, Handeln und Lernen zu vollziehen. Dies ist unabdingbar dafür, in komplexen und dynamischen Umwelten selbständig agieren zu können. Bei Menschen und Tieren ist diese Fähigkeit selbstverständlich. Das Ziel ist es, vom Vorbild der Natur zu lernen und die zugrundeliegenden Mechanismen zu verstehen und sie in künstlichen Systemen nachzubilden.

Als Kernelemente des Cyber Valley werden neue Forschungsgruppen, Lehrstühle und eine International Max Planck Research School etabliert, welche die bestehenden Aktivitäten verbinden. Auf diese Weise entsteht ein international sichtbares Cluster im Bereich der intelligenten Systeme.

Cyber Valley Forschungsgruppen

Mit Cyber Valley werden zunächst fünf durch die Partner finanzierte Forschungsgruppen am Max-Planck-Institut sowie vier weitere durch Stiftungsmittel finanzierte Gruppen an den Universitäten eingerichtet.

Neue Lehrstühle

Als weitere Kernelemente von Cyber Valley werden zehn neue, teils durch Stiftungsmittel finanzierte, Professuren an der Eberhard Karls Universität Tübingen und an der Universität Stuttgart eingerichtet.

International Max Planck Research School

Im Sommer 2017 wird die neue International Max Planck Research School (IMPRS) for Intelligent Systems starten, in der in den kommenden Jahren 100 Doktoranden ausgebildet werden.

Technologietransfer & Start-Ups

Startup

Erklärtes Ziel von Cyber Valley ist es, die Ergebnisse der Grundlagenforschung rasch zur Anwendung zu bringen, etwa indem Forscher unterstützt werden, ihre Erkenntnisse in Start-ups selbst zu kommerzialisieren.

Bei der Entwicklung intelligenter Systeme ist der Weg von der Grundlagenforschung bis zum Produkt oft sehr kurz. Start-ups, die im Umfeld der Forschung entstehen, sind Motoren dieser Entwicklung.

Die Partner wollen durch das neue Modell der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ein ähnlich fruchtbares Umfeld für erfolgreiche Unternehmensgründungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz schaffen, wie dies der Universität Stanford im Silicon Valley auf dem Gebiet der digitalen Technologie gelungen ist.

Um Start-Ups und den Technologietransfer zwischen Grundlagenforschung und angewandter Forschung zu fördern, ist eine enge Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft erforderlich. Daher wird das Cyber Valley den Technologietransfer vorantreiben, etwa indem Forscher unterstützt werden, Unternehmen zu gründen. Auf diese Weise soll sich die Region Stuttgart-Tübingen zu einem in Wissenschaft und Wirtschaft bedeutenden Zentrum für Künstliche Intelligenz entwickeln.

Aktuelles

Startschuss

Startschuss für das Cyber Valley

15. Dezember 2016

Wissenschaft und Wirtschaft schließen eine der größten Forschungskooperationen Europas im Bereich der künstlichen Intelligenz

Intelligente Systeme werden unsere Zukunft prägen: Sie könnten uns als autonome Fahrzeuge chauffieren, als Haushaltshilfe im Alltag zur Seite stehen oder als winzige Roboter medizinische Dienste verrichten. Um die Entwicklung dorthin voranzutreiben, schaffen Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft auf Initiative der Max-Planck-Gesellschaft und des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme im Raum Stuttgart-Tübingen das Cyber Valley. Den Startschuss dazu gaben Winfried Kretschmann, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Theresia Bauer, Wissenschaftsministerin des Landes, und Martin Stratmann, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, sowie die weiteren Projektbeteiligten am Donnerstag, den 15. Dezember 2016, im Stuttgarter Neuen Schloss.


Partner

In der Forschungsoffensive Cyber Valley schließen sich, gefördert vom Land Baden-Württemberg, das Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme mit seinen beiden Standorten in Tübingen und Stuttgart, die Universität Tübingen und die Universität Stuttgart mit sechs Partnern aus der Industrie zusammen: der BMW AG, der Daimler AG, Facebook, der Porsche AG, der Robert Bosch GmbH und der ZF Friedrichshafen AG.

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